GESCHENKE
Auch mit 75 bekommt man gern Geschenke!
Wir freuen uns auf viele neue Dinge, die wir im Jubiläumsjahr auspacken dürfen !
Zum 75. ein Mirabellenbaum
Die RvD überreicht der PGS ein Geschenk zum 75. Schulgeburtstag
Mit großer Freude konnte Herr Kleiner als Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule ein wundervolles Geburtstagsgeschenk in Empfang nehmen, das von dem Schulleitungsteam der Rainald von Dassel-Schule mit netten Worten überbracht wurde. Es handelt sich um einen Mirabellenbaum mit vielen guten Wünschen aus dem Kollegium der RvD. Die Schulleiterin Frau Kerstin Voß gratulierte als 2 Jahre jüngere „kleine Schwester" RvD dem „großen Bruder" PGS. Sie griff das Bild von der Hege und Pflege eines Baumes auf, um es auf die pädagogische Arbeit zu übertragen. Sie wünschte bei der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern weiter gutes Gelingen und Gottes Segen und überbrachte anhand von vielen Wunschzettel als Mirabellen getarnt die Wünsche aus dem Kollegium der RvD.
Frau Voss, ihre Stellvertreterin Frau Daniela Meihsies, und der neue didaktische Leiter Herr Andreas Heierhoff sowie das Leitungsteam der PGS tauschten sich über Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus. Es war ein sehr angenehmer Gedankenaustausch. Es wurde vereinbart, das Gespräch fortzusetzen. Der Baum wird demnächst in eine wachstumsfördernde Umgebung gebracht, sodass er gut wachsen kann und er erhält natürlich einen Ehrenplatz.
Text und Fotos: Matthias Kleiner, Kathrin Muhs-Braun, Thomas Hahn
eröffnung Palmengarten:
Lernen unter Palmen
Lernen braucht Raum und bewusste Gestaltung: Helligkeit, flexible Möbel und eine ruhige, angenehme Atmosphäre, ein paar Bücher im Hintergrund, Bildschirm und Wlan. In besonderer Weise ist das künftig in der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel der Fall. Aus der alten Cafeteria im Kursgebäude ist ein modernes Selbstlernzentrum geworden, das Lesen, Schreiben, Lernen und Sprechen im Wohlfühl-Ambiente ermöglicht. „Die Palmen, die im Sommerhalbjahr vor den großen Fenstern des Kursgebäudes standen, müssen im Winter immer reingeholt werden, insofern war die Namensgebung naheliegend“ erläutert die stellvertretende Schulleiterin Monika Fahrenbach. Die Gestaltung sei Ergebnis eines partizipativen Prozesses einer Projektgruppe, die im Rahmen der Steuergruppe letzten Herbst gegründet wurde. Eltern, Schüler*innen und Kolleg*innen brachten ihre Ideen und viel Zeit ein, wofür allen Beteiligten bei der Einweihungsfeier dieser Tage herzlich gedankt wurde. Die Absprachen wurden in Untergruppen von Ulrike Schwarz und Michelle Disep engagiert koordiniert, wofür sich Fahrenbach besonders bedankte.
Bei der Einweihung des Raums dankte Fahrenbach auch ausdrücklich den Hausmeistern Achim Brömer, Olaf Hettling und Sascha Sowa dafür, dass sie mit Rat und Tat jederzeit zur Verfügung standen. Ebenso dankte sie dem Bibliotheksteam unter Leitung von Birgit Frey, das den Umzug und das Entrümpeln der alten Bibliothek zügig organisierte und durchführte. Großer Dank ging des Weiteren an die Kunstkolleginnen Ulla Feiste und Dr. Kerstin Kähling, die zusammen mit Schüler*innen die künstlerische Gestaltung des Eingangsbereich im Kursgebäude sowie des Palmengartens übernahmen. Eine Umfrage zu Bücher-Wünschen der Schüler*innen führten der Schüler Leon Kunkel und der Abiturient Robin Max Giese durch, wofür ebenfalls sehr herzlich gedankt wurde.
Fahrenbach hob in ihrer Rede in besonderer Weise die großzügige und zuverlässige Unterstützung des Evangelischen Schulwerks der Landeskirche Hannovers hervor, das die Renovierung und Einrichtung des Palmengartens ermöglichte. „Im Rahmen des 75. Geburtstags der Schule betrachten wir dies als ein weiteres wunderschönes Geburtstagsgeschenk unseres Schulträgers, das wir hegen und pflegen werden. Vielen Dank also nach Hannover!“
Schulleiter Matthias Kleiner wies bei der Eröffnungsfeier darauf hin, dass der Palmengarten künftig ein großer Pluspunkt im Unterrichtsalltag sei. „Die Fertigstellung des Palmengartens kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Das Projekt- und Beziehungslernen an der PGS nimmt gerade neue Formen an, in denen das selbstständige Lernen und die Teamarbeit noch größeren Raum bekommen werden und dafür bietet dieser Raum beste Bedingungen.“, so Kleiner.
Erste, sehr positive Resonanzen von Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen zeigen, dass die Schule hier offenbar auf dem richtigen Weg ist. „Hier kann man seine Gedanken in Ruhe zu Ende bringen oder überhaupt erst einmal Ideen entwickeln, sagt ein Schüler der 12. Jahrgangs. „Allein schon, wenn man den Raum betritt, fühlt man sich gleich ein bisschen wohler. Hier kommt man einfach gern rein.“, sagt eine Schülerin aus Jahrgang 10.
„Schule und Wohlfühlen sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander. Wer sich wohlfühlt, dem fällt das Lernen leichter. Dies möchten wir die Schüler*innen erleben und somit zur Lebenserfahrung werden lassen. Der Palmengarten wird dies in besonderer Weise ermöglichen.“ , kommentierte Fahrenbach das zentrale Anliegen der Raumentwicklung an der Paul-Gerhardt-Schule.
Sauer macht lustig
„Die Schule bleibt bunt!“ forderten im vergangenen Herbst Schüler*innen und Kunstkolleg*innen der PGS Dassel, nachdem ein großer Teil der Säulen und Wände der traditionellen Pergola renoviert worden waren. „Neuer Platz auf frischem Putz für die Kunst“ war die Antwort der Schulleitung. Norbert Helmer, seit 43 Jahren Kunstlehrer an der Paul-Gerhardt-Schule kam in seinem nun letzten Dienstjahr eine Idee, mit der sich selbst in der Schule ein Denkmal setzte: „Wir richten eine Outdoor-Galerie ein mit der Möglichkeit, Kunstwerke auf Schienen anzubringen und sie somit ohne großen Aufwand austauschen zu können.“ Gesagt, getan und getauft auf den Namen „Helmers Galerie“ konnte nun die Einweihung stattfinden.
Bei der Galerieeröffnung trugen die Kunstlehrerinnen Norbert Helmer Fan-T`Shirts und zeigten ihre Verbundenheit mit ihrem nun ausscheidenden Kollegen. Weitere Schüler* innenkunst war zeitgleich in einer Art "Pop-Up-Ausstellung" zu sehen. Im mehrwöchigen, freien Kunstprojekt erstellten die Kunstkurse des Jahrgangs 11 technisch perfekte, skurrile, anmutige, aktuelle, diskussionswürdige aber vor allem sehr persönliche Bildwerke rundum "Zitrone". Analog und digital entstanden so dreidimensionale Objekte wie ein 3D-Druck, großformatige Acrylmalereien, computerbasierte Werke, aber auch Arbeiten zu Produkt- und Kommunikationsdesign.
„Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, dann mache Limonade daraus!“, kommentierte Frau Fahrenbach, stellvertretende Schulleiterin, die Aktion. Sie zeigte Verständnis für den Unmut, der sich bei der Fachgruppe Kunst und einigen Schüler*innen wegen der Renovierungsarbeiten eingestellt hatte. „In diesem Konflikt dann mit einer guten Lösung einen Schritt voranzugehen, war ein Schachzug, für den ich im Namen der Schule Herrn Helmer meine Hochachtung und meinen Dank aussprechen möchte. Dank vor allem auch, weil wir damit um eine Galerie reicher sind – ein tolles Geschenk zu Ehren des 75. Geburtstags der PGS.“ Hocherfreut über den gelungenen Abschluss am Ende des Schuljahrs stießen alle Beteiligten am Ende mit einem Glas Zitronenlimonade an.
Fotos: Oswald Phillipp, Text: Monika Fahrenbach und Ulla Feiste
Ein passender Ort für echte Leseratten
Die Paul-Gerhardt-Schule in Dassel hat im Obergeschoss des Paulinums eine neue Bibliothek speziell für die Jahrgänge 5 und 6 eingerichtet. „Die Bücher müssen dort sein, wo die Schüler*innen sind“, begründete Lehrerin Birgit Frey, Koordinatorin für die Bibliotheksarbeit, die Wahl des Standorts. Nachdem im letzten Jahr die alte Bibliothek im Kursgebäude zu zwei Klassenräumen umgebaut werden musste, stellte sich die Frage, wohin mit der Literatur. Ein Problem war immer, dass diejenigen, die die Buchausleihe am häufigsten nutzten, nämlich die Jahrgänge 5 und 6, den weitesten Weg hatten. Das ist nun anders. „Die Leseförderung wird seit diesem Schuljahr verstärkt in den Blick genommen,“ ergänzt die stellvertretende Schulleiterin, Monika Fahrenbach. „Wir richten auch für die höheren Jahrgänge demnächst eine neue Bibliothek in einem neu geschaffenen Selbstlernzentrum im Kursgebäude ein. Die Umbauarbeiten hierzu sind in vollem Gange.“
Derzeit ermittele die Schule per Umfrage Literaturwünsche für Neuanschaffungen seitens der Schülerschaft. Zudem nimmt die PGS seit diesem Schuljahr an dem landesweiten Projekt der Akademie für Leseförderung Niedersachsen teil.
„Lesen ist als Basiskompetenz der Schlüssel zum Erfolg in allen Schulfächern und Lebensbereichen und muss wieder mehr Beachtung finden. Deshalb trainieren wir Lesekompetenzen künftig verstärkt in allen Fächern und auch in höheren Jahrgängen,“ erläutern Lehrerin Silke Spitze und Kathrin Deppe als Projektleiterinnen den Hintergrund des Programms. Die Schulleitung hofft, dass gerade in der aktuell kulturarmen Zeit, in der Kinder und Jugendliche nur wenigen Freizeitmöglichkeiten nachgehen können, das Lesen und das Gespräch über Literatur neu an Bedeutung gewinnen, Spaß und Lebensfreude vermitteln können. Insofern freut sich auch Schulleiter Matthias Kleiner darüber, schöne Räumlichkeiten zum Schmökern, Zeitvergessen und Sichvertiefen in andere Welten in der Schule zur Verfügung stellen zu können. Martina Kahnert, die an der Schule für den Bücherverleih zuständig ist, ist glücklich darüber, den Schüler*innen das Buchangebot endlich wieder analog präsentieren zu können. Zahlreiche Neuanschaffungen locken die Leseratten der Schule hoffentlich bald in den neuen Raum.
Fotos: Oswald Phillip, auf dem Foto: Martina Kahnert
hurra, alle wieder da!
Das schönste Geschenk zum Auftakt des Jubiläumsjahres ist, dass wir alle wieder zurück in der Schule sind. Wir freuen uns sehr über diesen Neustart noch so langer Zeit!